Angebote im Internet für alle

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Stellen Sie sich vor:

Alle können Filme im Internet schauen und verstehen.
Zum Beispiel auch taube Menschen.
Außerdem können alle im Internet einkaufen.
Zum Beispiel auch blinde Menschen.

Ein echter Fortschritt für Menschen mit Behinderungen.
Warum ist das aber auch für Firmen gut?

Einkaufen im Internet?

Stellen Sie sich nun vor:

Sie möchten im Internet etwas kaufen.
Sie gehen dafür auf eine Internet-Seite.
Auf der Internet∙seite ist ein Online-Shop.

Ein Online-Shop ist ein Geschäft im Internet.

Sie möchten gerne eine Jacke kaufen.
In dem Online-Shop gibt es gute Jacken für Sie.
Die Sprache in dem Online-Shop ist aber schwer.
Ein Teil von dem Online-Shop ist sogar auf Englisch.
Vielleicht sind deswegen die Hindernisse für Sie zu groß?
Vielleicht kaufen Sie in diesem Online-Shop keine Jacke?

Hindernisse im Internet:
ein großes Problem für viele

Hindernisse für Menschen mit Behinderungen heißen in der Fach-Sprache Barrieren.
Internet ohne Barrieren ist leider noch sehr selten.
Barrieren im Internet sind ein Problem für Menschen mit Behinderungen.
Aber auch für ältere Menschen. 
Außerdem sind Barrieren im Internet ein Problem für Firmen.

Firmen möchten nämlich Dinge verkaufen.
Nicht nur in ihrem Laden.
Sondern auch in ihrem Online-Shop im Internet.
Viele können aber Online-Shops mit Barrieren nicht nutzen.
Diese Menschen kaufen dann im Online-Shop nichts.
Deshalb können Firmen in ihrem Online-Shop weniger

Menschen mit Behinderungen als Experten

Firmen verstehen dieses Problem langsam.
Manche Firmen arbeiten deshalb nun mit Experten zusammen.
Herr de Oliveira ist so ein Experte.

Domingos de Oliveira

Herr de Oliveira ist selber seit seiner Geburt blind.
Er berät Firmen zum Abbau von Barrieren im Internet.

Weniger Barrieren im Internet:
leichter als gedacht

Der Abbau von Barrieren ist heute oft sogar einfach.
Besonders im Internet.
Zum Beispiel für Menschen, die schlecht lesen können.
Es gibt zum Beispiel die Vorlese-Funktion für Menschen, die schlecht lesen können.

Das bedeutet:
Auf der Internet-Seite ist ein Bild mit einem Lautsprecher.
Sie klicken auf diesen Lautsprecher.
Die Internet-Seite wird dann automatisch laut vorgelesen.
So können mehr Menschen die Internet∙seite nutzen.
Auch Menschen, die schlecht lesen können.
Und blinde Menschen.

Internet ohne Barrieren wird Pflicht

Die deutsche Regierung macht weniger Barrieren im Internet zur Pflicht.
Dafür gibt es nun ein Gesetz.
Das Gesetz gilt ab Sommer 2025.
Das ist ungefähr in einem Jahr.
Dann müssen viele Angebote barriere-frei sein.
Zum Beispiel:

  • Fahrschein-Automaten
  • Handys
  • Fernseher mit Internet. 

Solche Angebote mit Internet heißen auch:
digitale Angebote.

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